Nach einem nahrhaften Frühstück in der Jugi haben wir die alte Kirchenstadt erkundet, Unesco Welt Kulturerbe! Die Häuser und die Kirche sind um 1400 erbaut worden und wurden bei Kirchfeiern bewohnt. Die Häuschen sind herzig klein, aber die Mittelaltermenschen wohnten auch nur kurz hier, immer während der Kirchenfeiern, die immer im Paket kamen: Hochzeit, Taufe, Beerdigungen wurden wegen der weiten Distanzen zusammengelegt. Wenn man ja schon mal hier ist! Die Häuser sind gut im Schuss und die Stimmung im ganzen Dorf ist märchenhaft.
In der Stadt schwappte das Shoppingfieber auf alle (!) über. Eine kurze Auswahl an unserer Beute: Regenjacke, Handtasche, T-shirts, Beil, Kuschelpulli (für Peter, Alexandra und mich, Aktion 3 für 2). Und so sind wir glücklich mit unseren Errungenschaften zurück nach Arvidsjaur getuckert.
Hier herbstelts schon ein bisschen, die Blätter der Bäume werden langsam gelblich und der Wald sieht wunderschön aus! Somit ist auch die Zeit der Hjortron gekommen! Diese Beeren wachsen in unseren Breitengraden und gelten als Delikatesse, da pro Pflanze nur eine Beere wächst. Alexandra und ich haben uns heute Abend aufgemacht, diese Beeren zu pflücken. Ausgerüstet mit Gummistiefeln radelten wir zum nächsten Sumpf und pflückten Beeren. Und zwar solange, bis wir dem Mückenasturm nicht mehr ertrugen ohne psychischen Schaden davon zu tragen (bzzzz bzzzzz bzzzz am Ohr!) und flüchteten. Von unserem Ertrag gibts morgen bestimmt ein feines Dessert. Ganz klassisch, Glace mit Beeri. Mhhhhhh!!
iuhui,ich glaub ich habs endlich geschafft einen kommentar zu platzieren :-)
AntwortenLöschenNur eine Beere pro Pflanze?! Das ist ja mal mager, das arme Pflänzchen. Hoffentlich schmecken sie wirklich so, wie du sie einem schmackhaft machst ^^
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