Letzen Freitag war der grosse schwedische Feiertag. Midsommar! Das ist dieses Fest bei dem die Schweden den Sommer feiern. Man trifft sich auf dem Dorfplatz (idealerweise) und stellt die Stange auf. Danach wir mit Musik getanzt und gesungen. Natürlich gibt es Kaffe und Kuchen, Spiele für die Kinder und viele Leute. Danach fahren alle mit ihren Familen nach Hause oder in ein Sommerhaus und feiern dort mit einem traditionellen Essen weiter. Grundsätzlich ist dies ein Familienfest. Frische Kartoffeln sind zu dieser Zeit in ganz Schweden ausverkauft (kein Witz!!). Meistens wird dann auch sehr viel getrunken. Bei uns auf dem Hof gibt es nicht so viel schwedische Tradition, aber wir haben von unserem Chef frei bekommen und fuhren am Nachmittag nach Arvidsjaur um bei den Festlichkeiten dabei zu sein. Chefin Simone kam dann auch noch mit der kleinen Ronja und dem noch kleineren Luis. Das Fest war nicht so gross wie jenes das wir in Falun erlebt hatten, war aber dennoch schön. Das Wetter war perfekt. Viel Sonne und warm.
Am Samstag stachen wir trotz etwas Wind in See, im Kopf hatten wir eine zweitägige Kanutour. Direkt vor dem Haus gestartet kommt man via ein Seensystem zurück zum Startpunkt in Storberg. Eine schöne Tour!
10 Minuten auf dem See nahm der Wind zu und es schäumte schon. Nach einer Schaukelfahrt Richtung Ausfluss des Sees mussten wir eine Pause einlegen. Sogar die föhngewohnte Urnerin an Bord fand es etwas unangenehm. Wir mussten eigentlich nur noch quer über den halben See, jedoch auch quer zum starken Wind. Etwas kipplig, würde da ein Kanuspezialist sagen. Am Ufer vergnügten wir uns mit Spielen und leerten das Wasser aus unserem Kanu. Nachdem der Wind etwas nachgelassen hatte, wateten wir mit aufgekrempelten Hosen mit dem Kanu im Schlelpptau dem Ufer entlang. Am Ausfluss angekommen liessen wir uns in Fahrtrichtung treiben. Der kommende Weg führte durch kleinere Seen und Verbindungsflüsschen, da hatte der Wind nicht mehr soviel Angriffsfläche und es war sehr gemütlich zum paddeln, sogar mit etwas Rückenwind.
Irgendwann am Abend (dunkel wirds ja nicht mehr) suchten wir uns ein gemütliches Pläztchen und grillierten auf Cornis Feuertopf Würscht und Mais. Die Mücken kamen auch noch, zum Glück hatten wir an unsere Mückenpariser gedacht.
Wir hofften, dass sich der Wind auf den Sonntag drehen würden, tat er aber nicht. So hatten wir halt Gegenwind. Die Seen wurden wieder grösser, somit auch die Wellen. Der Wind hatte sich auch für den Sonntag einbisschen was vorgenommen. Bei der Fahrt in den zweiten See hatten wir Gegenströmung und der Wind kam wieder so richtig auf. Resultat: Spielstunde am Ufer.
Nachdem der Wind wieder abgenommen hatte ging die Fahrt weiter. Durch zwei weitere Seen war uns der Wind relativ gut gesonnen und wir erreichten die letze Umtragstelle ohne eine Überanstrengen. Das Umtragen war im dichten Wald mit vielen, vielen stechfreudigen Mücken eher eine Tortour. Nach zwei, drei Ausrufen in den Wald gings bald weiter. Wir waren eigentlich nur noch einige Paddelschläge vom Heimatsee entfernt. Mit etwas Wind im Gesicht kamen wir in Storberg an. Es ist schon extrem super, wenn man einfach zum Haus raus kann um zwei Tage zu paddeln. Genau das, geniessen wir hier in Lappland.
Die Blumen sind jetzt auch da und unserem Troll sind grüne Haare gewachsen. (siehe oben rechts)
Am Samstag stachen wir trotz etwas Wind in See, im Kopf hatten wir eine zweitägige Kanutour. Direkt vor dem Haus gestartet kommt man via ein Seensystem zurück zum Startpunkt in Storberg. Eine schöne Tour!
10 Minuten auf dem See nahm der Wind zu und es schäumte schon. Nach einer Schaukelfahrt Richtung Ausfluss des Sees mussten wir eine Pause einlegen. Sogar die föhngewohnte Urnerin an Bord fand es etwas unangenehm. Wir mussten eigentlich nur noch quer über den halben See, jedoch auch quer zum starken Wind. Etwas kipplig, würde da ein Kanuspezialist sagen. Am Ufer vergnügten wir uns mit Spielen und leerten das Wasser aus unserem Kanu. Nachdem der Wind etwas nachgelassen hatte, wateten wir mit aufgekrempelten Hosen mit dem Kanu im Schlelpptau dem Ufer entlang. Am Ausfluss angekommen liessen wir uns in Fahrtrichtung treiben. Der kommende Weg führte durch kleinere Seen und Verbindungsflüsschen, da hatte der Wind nicht mehr soviel Angriffsfläche und es war sehr gemütlich zum paddeln, sogar mit etwas Rückenwind.
Irgendwann am Abend (dunkel wirds ja nicht mehr) suchten wir uns ein gemütliches Pläztchen und grillierten auf Cornis Feuertopf Würscht und Mais. Die Mücken kamen auch noch, zum Glück hatten wir an unsere Mückenpariser gedacht.
Wir hofften, dass sich der Wind auf den Sonntag drehen würden, tat er aber nicht. So hatten wir halt Gegenwind. Die Seen wurden wieder grösser, somit auch die Wellen. Der Wind hatte sich auch für den Sonntag einbisschen was vorgenommen. Bei der Fahrt in den zweiten See hatten wir Gegenströmung und der Wind kam wieder so richtig auf. Resultat: Spielstunde am Ufer.
Nachdem der Wind wieder abgenommen hatte ging die Fahrt weiter. Durch zwei weitere Seen war uns der Wind relativ gut gesonnen und wir erreichten die letze Umtragstelle ohne eine Überanstrengen. Das Umtragen war im dichten Wald mit vielen, vielen stechfreudigen Mücken eher eine Tortour. Nach zwei, drei Ausrufen in den Wald gings bald weiter. Wir waren eigentlich nur noch einige Paddelschläge vom Heimatsee entfernt. Mit etwas Wind im Gesicht kamen wir in Storberg an. Es ist schon extrem super, wenn man einfach zum Haus raus kann um zwei Tage zu paddeln. Genau das, geniessen wir hier in Lappland.
Die Blumen sind jetzt auch da und unserem Troll sind grüne Haare gewachsen. (siehe oben rechts)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen