Jetzt läuft es bereits, das neue Jahr. Diesen Silvester kam es mir vor, als könne all das, was ich mit 2011 verbinde uuuunmöglich nur in einem Jahr stattgefunden haben! So viel ist passiert, neue Menschen im Alltag begrüsst und Geliebte verabschiedet, so viel durften wir erleben, aufbauen, uns durchkämpfen und schlussendlich geniessen. Und wenn ich jetzt so am Anfang eines neuen Kalenderjahres stehe, freue ich mich auf alles was kommen wird. Also meine Lieben, gemeinsam auf ins Abenteuer 2012!! Schön dass ihr dabei seid.
Wir haben den Start in Stockholm hingelegt, mit der freundlichen Unterstützung von Stefan und Loretta. Sie haben uns mit spannender schwedischen Hausmannskost (Biff Lindström) verwöhnt, wir haben gespielt und vom Balkon aus Feuerwerk bewundert. Wir haben natürlich auch etwas vor und nach dem Jahreswechsel die Hauptstadt belagert. Das Wetter zeigte sich von seiner unattraktiven Seite: nass, kalt, grüüsig! Daher zog es uns eher in die Gebäude rein und so entdeckten wir eine wahre Perle (zumindest für uns als Biologin-Holzbauer-Duo): das Biologische Museum auf Djurgården.
Gebaut im Jahr 1893, nach der Idee eines Biologen, der Tiere in ihrer natürlichen Umgebung darstellen wollte. In Anlehnung an eine skandinavische Stabeskirche konstruierte er ein Haus, in dem ein 360 Grad Diorama Platz findet. Im Innern des Gebäudes ist es düster, erst als wir über zwei ineinander verschlungene Wendeltreppen in den oberen Stock gelangen, kommt die geniale Architektur des Hauses zur Geltung. Die ausgestopften skandinavischen Tiere werden von riesigen Dachfenstern perfekt beleuchtet!
| Holzbearbeiter unter sich. |
Im ringförmigen Schaukasten gibt es keine Beschilderung, aber die nette Dame am Eingang hat uns ein zusammengebostichtes Papierbündel mitgegeben und wir versuchten mit Hilfe der Fensternummern herauszufinden, welche Tiere sich uns da präsentieren. So sind wir lange auf dem Rundbänkli in der Mitte gesessen und haben immer neue Tiere in der Landschaft entdeckt. Dieses Museum soll das erste gewesen sein, das Tiere gemeinsam mit anderen Arten und in ihrem natürlichen Umfeld ausgestellt hat. Sogar vom Museum of Natural History in New York sollen sie nach Stockholm gereist sein, um diese moderne Form der Wissensvermittlung zu bestaunen (und später dann zu kopieren).
In sehr guter Erinnerung bleibt uns auch das Theater ´Ronja Röverdotter´. Zusammen mit Stefan und Loretta waren wir wohl die einzgen Erwachsenen ohne Kinderbelgeitung, die Nachmittags um 13 Uhr die Vorführung besuchten. Gespannt, wie die Schauspieler wohl die Geschichte umsetzen, genossen wir eine fantastische Vorstellung voller Gesang, Tanz, Lebensweisheiten, traurigen Räubern und gefürchigen Waldwesen. Die lustigen und eher dümmlichen Rumpelwichte waren die klaren Publikumslieblinge, und uns sind noch lange nach der Vorstellung die fröhlichen Räuberlieder nachgelaufen. Ohne zu wollen wurde unser Gang etwas hüpfiger :) Darum teilen wir das sehr gerne mit euch!!
Go, Ronja, go!!!!
AntwortenLöschenmeega cool, der Tanz! Diese Geschichte kannte ich bisher noch gar nicht, eine echte Bildungslücke.
Oh, und ich wusste es, Naturhistorische Museen sind suuuper. Und dieses sieht echt nach einem Spitzenreiter in der Ausstattung und der sehr schönen Gestaltung des Gebäudes aus!
Ich wünsche euch viel Schwung für die Aufgaben des neuen Jahres und dass ihr noch viele tolle Entdeckungen macht!